VoD Portale erobern die Heimgeräte

Der Video on Demand Markt ist heiß umkämpft. Das Angebot ist vielfältig. Portale wie Maxdome oder Watchever bieten Filme und Serien zum Festpreis von 7,99€ bzw. 8,99€ im Monat an. Während Maxdome zusätzlich auch neuere Inhalte im Angebot hat, z.B. Blockbuster, die ausschließlich im Einzelabruf zu beziehen sind oder Serien, die man nur Kaufen kann, hat iTunes bspw. gar keine Film- und Serienflat, dafür ein weitaus größes Angebot an aktuellen Serien, die aber ausschließlich zum Kauf verfügbar sind.

Neben einem aktuellen Inhaltsangebot und einem attraktiven Preis ist aber zunehmend eine Frage wichtig: Wo und wie kann man seine Inhalte konsumieren? Egal ob Paketinhalte, Leihinhalte oder Kaufangebote –
DRM ist immer noch allgegenwärtig, besonders bei aktuellen Produktionen. Da sich das auch nicht so schnell ändern wird sollte man wenigstens möglichst wenig von der Gängelung der Industrie merken. Was beim Leihen noch verschmerzbar ist, ist beim Kaufen umso schlimmer, wenn der Film dann auf Abspielgerät X auf Grund von Lizenzvorgaben nicht abspielbar ist.

Deshalb versuchen die Portale auf möglichst vielen Geräten dabei zu sein. Maxdome, Watchever und Amazon Prime Instant Video machen es vor. Auf smartphones, “Smart-TVs”, Blurayplayern, Spielekonsolen wie der Playstation oder Xbox kann man die Inhalte zusätzlich zum Abruf über den PC ansehen.

Nicht jedes Portal unterstützt dabei alle Geräte. Watchever ist so z.b. auf dem AppleTV direkt vertreten, während Amazon die Inhalte zum AppleTV nur via iOS streamen kann. Android-Geräte werden von Maxdome und Watchever unsterstützt aber nicht von Amazon Prime Instant Video. Das gleiche Spiel kann man auf belibigen Endgeräten vortführen – nicht jedes Portal ist auf jedem Gerät verfügbar und wen,, dann auch nicht unbeding mit gleichem Umfang.
Maxdome erlaubt über die iOS-App nur Zugriff auf Paketinhalte, Amazon Prime Instant Video gewährt nicht auf allen Endgeräten den Download von “Prime-Inhalten” oder das streamen von HD-Inhalten.

Vor der Bindung an ein Portal sollte man daher vorher abklären, ob die eigenen Geräte unterstützt werden. Will man den Filmabend außerhalb der eigenen vier Wände verbringen, kann man nicht einfach ein physisches Medium mitnehmen. Den Laptop mitnehmen kann zu umständlich sein, sich in der TV-App mit seinen eigenen Zugangsdaten anmelden will man vielleicht vermeiden.

Ein Ausweg aus dieser Situation könnten Settop-Boxen sein. Hier lassen sich in der Regel, wie vom Smartphone oder Tablet bekannt, Apps installieren, die den Zugang zum VoD-Portal ermöglichen. Aber auch hier gilt, nicht auf jeder Box ist jeder Anbieter vertreten. Auf der videowebTV-Box lassen sich bspw. die VoD-Portale Maxdome, Wiewster, der Videodownloadshop Mediamarkt oder die Angebote der öffentlich rechtlichen TV-Sender abrufen. Der AppleTV bietet z.B. Watchever sowie den hauseigenen Film-Store sowie diverse Videoportale wie Youtube und Vimeo.
Googles Chromecast ist die kleinste unter den “Settopboxen” kommt dafür aber ihne eigene Apps daher – bespielt werden muss die kleine HDMI-Stick über eine passene App vom Smartphone, vom Tablett oder vom PC. Direkt untertstützt werden von den VoD-Porateln derzeit nur watchever und “in kürze” maxdome.

AppleTV und Chromecast sind dabei noch am handlichsten, um mal eben alles in die Jacke zu packen und ab damit zum TV-Abend. Es muss nur noch die (W)LAN-Konfiguration angepasst werden und schon kann man auf das Filmangebot zugegriffen werden.



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